26 April 2014

Nachtrag zum ersten Quartal 2014

Schon sehr bald nach dem Abschießen fiel mir auf, dass ich auf jeden Fall ein Album vergessen hatte. Wenig später stellte sich heraus, dass ich zudem von einem weiteren erstaunlicherweise gar nichts mitbekommen hatte. Daher also der Vollständigkeit (die ja schließlich in diesem Blog an erster Stelle der Prioritäten steht) halber:

Bulbul - Hirn fein hacken
Wie immer bei Bulbul tue ich mich schwer. Die einzige Bulbul-Platte, auf die ich mich sofort einlassen konnte, war gar nicht von Bulbul, sondern von Broken.Heart.Collector. Bulbul alleine fand ich zwar immer durchaus gut, aber ich bezweifelte jedes Mal, dass ich sie mir wirklich anhören würde. So auch wieder bei Hirn fein hacken. Ich versuchte es (dank Bandcamp) oft und immer wieder, aber das Ergebnis war wie immer dasselbe: geil, aber will ich das hören?!?
Es ergab sich aber, dass des Kanzlers Label Exile on Mainstream dieses Jahr Geburtstag feiert und ich mir gerne das Jubiläumsshirt bestellen wollte. "Was soll es?", dachte ich mir und bestellte die Platte -quasi als Geburtstagsgeschenk- gleich mit. 
Ich gebe nicht auf, denn grundsätzlich bringt das Album einiges mit, um irgendwann "klick" zu machen und zu einer Lieblingsplatte zu werden. Stay tuned...

Und -weil wir gerade dabei sind- noch einmal offiziell alles Gute, Kanzler & EOM!!!
Ava Luna - Electric Balloon
Dass ich von der Existenz dieses Albums, das im März rausgekommen ist, nichts wusste, finde ich fast beleidigend, denn schließlich habe ich so ziemlich alles, was es von dieser Band so gibt. Von daher war ich wie sebstverständlich davon ausgegangen, dass mir ein weiteres Album geradezu aufgedrängt werden würde. Doch nichts da - da muss mir diese Platte rein zufällig erst Ende April begegnen. Immerhin hatten hhv.de sie vorrätig, so dass ich nicht noch wochenlag drauf warten musste, und die Band war wenigstens so nett, den Stream bei Bandcamp zur Verfügung zu stellen. 
Was soll ich sagen - wenn man erwartet hat, dass sie ihren immer vorhandenen Pop-Appeal mal irgendwann breiter aufstellen würden, muss von Electric Balloon enttäuscht sein, denn Ava Luna sind (mit Ausnahme des wunderschönen Songs "PRPL") sperriger denn je! Ich persönlich wusste zunächst nicht, was ich davon halten sollte, bin aber schnell der Meinung gewesen, dass ich das super finde. Natürlich hätte ich mir irgendwie gewünscht, dass sie aufgrund von erhöhter Zugänglichkeit für einen größeren Personenkreis interessant geworden wären, aber so ist es eigentlich geiler, zumal es auf Electric Balloon bestimmt noch einiges zu entdecken gibt. Die Platte beginnt mit Talking Heads und endet mit This Heat, während dazwischen immer wieder B-52's durchklingen. Kann man machen.

n.p.: PoiL - Dins o Cuol (ihr neues Album Brossaklit, das schon sehr bald herauskommt, könnte eins der Highlights des zweiten Quartals werden, juhu!).



25 April 2014

Das am meisten unterbewertete Album aller Zeiten!

[Als ich sah, dass der 100. Post ansteht, war ich der Meinung, dass dieser ein ganz besonderer werden muss. Das Ergebnis ist ein äußerst wortreicher stream of consiousness-Eintrag über ein Thema, das mal wieder vor allem mich interessiert, aber das muss auch mal sein...]

OK, jegliche Beiträge, die unter dem Banner "-ste XY aller Zeiten" erscheinen, kann man eigentlich gleich wieder vergessen, und ich selbst lese so etwas nur dann, wenn gerade keine anderen Buchstaben in der Nähe sind. Dies hält mich jedoch nicht davon ab, das hier vorzustellende Album (lobend erwähnt wurde es hier in der Vergangenheit übrigens schon öfter mal) als genau das zu benennen, was es ist: das am meisten unterbewertete Album aller Zeiten nämlich! Nicht mal die allwissende Müllhalde Internet hat sonderlich viel davon mitbekommen, wie ein Blick auf die erschreckend geringe Trefferquote bei der Suche nach Rezensionen oder irgendwas sonst zeigen dürfte. Gründe dafür gibt es sicherlich einige; einer der gewichtigsten dürfte sein, dass das Album irgendwie niemals so richtig rausgekommen ist.
 

Ach so, ich habe ja noch gar nicht gesagt, um was/wen es hier genau geht, aber im Prinzip liegt da schon mal der Hund begraben, denn die Frage nach dem Interpreten gibt schon einen sehr entscheidenden Hinweis darauf, dass ein paar Dinge entscheidend schiefgelaufen sind. Ursprünglich stand dem Album mit dem Titel Party nämlich der Name Howl voran. Dabei handelt es sich allerdings nicht um die Relapse-Band, aber ebendiese hatte etwas dagegen, dass da jemand unter demselben Namen eine Platte herausbringen wollte, denn schließlich wollten sie zufällig zeitgleich selbst durchstarten. 


Mal ganz im Ernst - ich gehe ziemlich sicher davon aus, dass es noch die eine oder andere Band mit Namen Howl auf diesem Planeten geben dürfte (jetzt im Moment, in Zukunft und ganz bestimmt auch schon vor dieser Relapse-Band da!), aber vielleicht hat halt nicht jede von ihnen ein finanzgewichtiges Backup in Form von Anwälten, um die Namensansprüche auch entsprechend durchzusetzen. Die Relapse-Howl aus Providence, Rhode Island konnten die anderen Howl (aus Costa Mesa, Kalifornien) auf jeden Fall äußerest erfolgreich davon abbringen, unter diesem Namen Musik zu veröffentlichen, was insofern ungünstig war, als diese ja soeben ein Album aufgenommen und zumindest schon mal bei iTunes eingespeist hatten. In der allgemeinen Ratlosigkeit, wie man mit der Situation umgehen sollte (auf ihrer MySpace-Seite hauten sie damals z.B. aus Trotz im Wochentakt wahre Bandnamen-Ungetüme raus, die es so garantiert noch nicht gegeben hatte), ging dieser Release dann auch wenig überraschend unter, und mit dem viel zu spät nachgeschobenen neuen Bandnamen Wyo Stars wurde dann auch kein neuer Promo-Angriff mehr gestartet. Als sie knapp zwei Jahre später die Vinyl-EP Basuco Spells herausbrachten, legten sie und das mehrere tausend Kilometer entfernte schwedische Label Deleted Art sich ebenfalls nicht wirklich ins Zeug, und eine ursprünglich geplante zweite EP wurde dann auch leider nie nachgelegt.

Über die Gründe darf nur spekuliert werden, aber einer dürfte Mastermind Braden Miller sein, der insgesamt immer zu viele Eisen im Feuer, dabei aber seltsamerweise nicht den entscheidenen Antrieb zu haben scheint, um mindestens eins davon mal richtig nach vorne zu bringen. Mit Bad Dudes 2008 auf Europa-Tour zu gehen, war ihm zu anstrengend, und auch seine ganzen anderen Projekte versanden irgendwie immer wieder bzw. laufen unter ferner liefen bzw. kommen nicht über sein unmittelbares Umfeld Orange County hinaus. Was ist z.B. eigentlich aus Megasquid und Petro geworden? Oder wurden diese beiden Projekte schlicht und einfach nur unter dem Namen Wovette zusammengefasst, von dem es zumindest zwei Veröffentlichungen gibt? Und um was genau handelte es sich bei der Sache mit Ben Aigboboh, womit er es sogar beim Pacific Festival live auf eine Bühne geschafft hat? 
Wie dem auch sei - das ist vor allem deshalb so tragisch, weil diese Sachen allesamt qualitativ durchaus das Zeug dazu hätten, auch Leute außerhalb seines unmittelbaten Bekanntenkreises zu begeistern. 


Aber ich möchte mich gar nicht so sehr mit Brady beschäftigen, denn schließlich habe ich das schon einmal in diesem Blog getan. Stattdessen wollte ich ja über Party von Howl/Wyo Stars reden, das einfach viel zu unbekannt ist und mittlerweile sogar legal und gratis zu haben ist (übrigens ebenso wie Basuco Spells, das qualitativ in derselben Liga spielt), womit auch die Verfügbarkeitsfrage geklärt wäre:



OK, jetzt aber mal Butter bei die Fische - was ist denn jetzt so toll an Party?

Zunächst einmal die Fakten: mit 27:41 ist das Album nicht einmal eine halbe Stunde lang. Natürlich könnte man die Spielzeit jetzt durch Hinzunahme von Basuco Spells und dem 2011 bei Soundcloud veröffentlichten und sogar auf der ursprünglichen Vorabversion (auch als alternate mix "bekannt") noch enthaltene Night Girls künstlich auf knapp 47 Minuten aufblähen, was ja schon eher nach einem Album klingt; rein stilistisch würde auch nichts dagegensprechen, und unterbewertet genug sind diese sechs "Bonustracks" auch, aber warum kann eine geile Platte nicht auch nur eine knappe halbe Stunde lang sein? Slayer haben das doch mit Reign in blood auch schon mal vorgemacht, und bei Brady Miller scheint es ohnehin nicht so abwegig und ungewöhnlich zu sein, kurze Alben rauszubringen - das Debüt von Bad Dudes ist nur 31:19 lang gewesen, und The 7/8 wonders of the world der Bad Dudes-Vorgängerband Miracle Chosuke sogar nur 13:35! Interessanterweise hat man bei diesen beiden Alben nicht das Gefühl, zu wenig Musik gehört zu haben, denn beim Blick auf die Uhr ist man eher verwundert, dass das nur so kurz gewesen sein soll. Für mich sind das auf jeden Fall Alben und nicht etwa EPs o.ä.!

Genau wie auf dem (leider einzigen) Miracle Chosuke-Album enthält auch Party neun Songs, und einer davon ist tatsächlich sogar auf beiden Alben zu hören - bei "Nemoto" (Wyo Stars) und "Nemesis" (Miracle Chosuke) handelt es sich nämlich um das gleiche Stück. Wenn man weiß, dass schon Bad Dudes und Miracle Chosuke stilistisch durchaus Überschneidungen aufwiesen, kann man also getrost davon ausgehen, dass auch Wyo Stars musikalisch ähnlich ticken. Dies ganz alleine auf Brady Miller zu schieben, würde aber seinen jeweiligen Mitstreitern Unrecht tun. Er hat nun einmal eine sehr charakteristische Art zu spielen, aber er umgibt sich auch definitiv gerne mit äußerst fähigen Musikern. Auf Galapagos Momentum von Paul Lais Herzensangelegenheit Upsilon Acrux konnte man Miller zwar hundertprozentig heraushören, aber Kenner dieser Band würden wohl nie behaupten, dass er dieses Album und damit die Band an sich gerissen hätte. 

Durch Upsilon Acrux komme ich persönlich dann sehr bald auf die Idee, dass er offenbar gerne vor allem einen weiteren Gitarristen an seiner Seite hat, mit dem er sich auf Augenhöhe befindet. Bei Miracle Chosuke und Bad Dudes war das Dan Gerchik, bei Wyo Stars heißt der Partner an seiner Seite Aaron Danks. Dieser ist auf Party vor allem für die eher auffällig virtuosen Parts zuständig während Miller selbst bei dieser Band fast schon ein bisschen tiefstapelt, ohne dabei jedoch minder virtuos zu sein. Ganz im Gegenteil eigentlich sogar - im Grunde macht sein Gitarrenspiel geradezu die Quintessenz dessen aus, was ich eingangs als "unterbewertet" bezeichnet habe. Dass er einen weiteren Gitarristen an seiner Seite zulässt, ist dabei auf jeden Fall kein Ausdruck von fehlendem Selbstbewusstsein, sondern vielmehr der Beweis dafür, dass er eine ganz besondere Vision hat, wie Gitarren zu klingen haben. [Ich denke sogar übrigens , dass der als Gitarrist ja wirklich unantastbare Robert Fripp vergleichbare Motive hatte, als er Anfang der 80er einem gewissen Adrian Belew "erlaubte", in seiner Band ebenfalls dieses Instrument zu bedienen. Aber das nur nebenbei...]


Verdammt - schon hänge ich irgendwie wieder bei Brady Miller! Aber ohne Aaron Danks und seinen anderen Mitstreitern zu nahe treten zu wollen: Wyo Stars ist mehr noch als Miracle Chosuke, Bad Dudes und natürlich erst recht Upsilon Acrux nun einmal ganz eindeutig die Band von Braden Paul Miller!
Nicht nur Nemoto und B Evil, den Hit des Albums, hat er z.B. komplett alleine eingespielt. Er hatte das gesamte Album schon einmal alleine in seinem Schlafzimmer aufgenommen (nur für die Schlagzeugaufnahmen ging er ins Studio), und lt. Bassist Patrick Hunt war diese Aufnahme sogar bereits "good enough to release". Miller selbst war allerdings ganz offensichtlich nicht dieser Meinung und nahm mit den anderen Bandmitgliedern Bass, Synths und die meisten Gitarren noch einmal neu im Studio auf. Dabei wurde gleich die Songreihenfolge umgestellt und das bereits erwähnte Night Girls -aus welchem Grund auch immer- rausgeschmissen.


Als Brady mir diese erste Version des Albums netterweise irgendwann mal zur Verfügung gestellt hat, war das für mich eine sehr spannende Angelegenheit, weil ich Party einfach von vorne bis hinten sehr genau kenne und somit die manchmal gar nicht mal so großen Veränderungen sehr genau hören konnte. Was dabei unter dem Strich übrigblieb, war auf jeden Fall einmal mehr die Erkenntnis, dass das Album und die Band ganz klar Bradys Baby sind, denn die Unterschiede zwischen Demo und Endprodukt sind eigentlich nur marginal.

Nun denn, wie kriege ich nach dem ganzen Gesülze jetzt noch die Kurve? Schließlich war mein Anliegen  ja, dieses meiner Meinung nach am meisten unterbewertete Album aller Zeiten vielleicht doch noch zwei, drei Leuten näherzubringen. 

 Nach nunmehr fast 1.500 Wörtern (ach Du Sch...!!!) will ich wenigstens das kurzmachen:

Selbst Gitarristen werden vielleicht gar nicht sofort wahrnehmen, dass das hier vor allem eins ist - ein Gitarrenalbum, das seinesgleichen sucht! 
Leute, die Progrock und seine Subgenres eher unsympathisch finden, werden bei Party  ebenfalls nicht bemerken, wie viel hier eigentlich passiert, denn Wyo Stars betreiben allzeit geschicktes Understatement und nerven niemanden, der nicht ausdrücklich darauf hören möchte, mit ihrem Können instrumentaler wie kompositorischer Art. Die in einer der wenigen Rezis zu Bascuco Spells aufgeworfene Frage, ob es sich bei der Band um "crazed fusion funkateers from outer space" handelt, die die "L.A. experimental rock scene of the future" beherrschen wollen, sollte man für diese Musikfreunde also besser  gar nicht erst erwähnen, sondern es vielleicht eher bei dem vergleichsweise weniger pompösen "sci-fi pop" aus derselben Rezension belassen. Wenngleich ebendort auch die Bezeichnung "punk-prog" fällt, sollte diese jedoch lieber bei Bad Dudes bleiben, weil sie dort einfach angebrachter ist.

Dass Party von Howl/Wyo Stars aufgrund der Begleitumstände bei der Veröffentlichung und wegen der an Lethargie grenzenden Untätigkeit der Beteiligten (allen voran Mastermind Brady Miller) derart verunfallt ist, kann man schlimm finden, und tatsächlich tue ich das auch, weil dieses Album einfach mehr Aufmerksamkeit verdient hätte; andererseits kann ich als Musiksnob froh sein, in meiner All Time Faves-Liste tatsächlich eine Platte zu haben, die bei den allermeisten Musiksnobs, denen man diese Liste präsentiert, zu beklemmendem Achselschweiß führt, weil diese damit einfach nur kalt erwischt werden. Was gibt es Schöneres?!?

16 April 2014

Erstes Quartal 2014

Mittlerweile ist schon Mitte April, und ich stelle fest, dass 2014 musikalisch langsam an Fahrt aufnimmt, nachdem es -wie schon 2013- eher gemächlich losgegangen ist. Die letzten Wochen waren auf jeden Fall gut, und insgesamt bleibt für mich eigentlich immer noch genug haften. Nach einem Kracherjahr wie z.B. 2012 sieht es aber nach wie vor nicht aus. Wäre zumindest überraschend, wenn sich das noch so entwickeln sollte. Naja, schaunmermal...

Hier wie immer in alphabetischer Reihenfolge:

The Nels Cline Singers - Macroscope
Noch nicht so oft gehört, aber der erste Eindruck ist -wie erwartet- wunderbar. Erstaunlich abwechslungsreich. Leider gibt es wohl Verzögerungen beim Vinyl, aber ist eigentlich gar nicht so schlimm, dass dieses Album somit noch ein bisschen Zeit bekommt.

Cornerpest - tape
Jaja, shameless self-promotion muss auch mal sein. Ist ganz okay geworden, würde ich sagen. Mit daghoti. komme ich ja nach wie vor nicht so in die Gänge...


Fake Idyll - Genome of terror
Die erste Überraschung des Jahres und für mich glatt um einiges besser als die neue JaKa (siehe unten). Das Album hat wirklich internationale Klasse, und es ist ein Jammer, dass das nicht so viele Leute mitkriegen werden.

John Frusciante - Enclosure
Ich glaube, so gut wie PBX Funicular Intaglio Zone/Letur-Lefr finde ich sie nicht, aber ich habe
Enclosure noch nicht oft genug gehört, um ein endgültiges Urteil fällen zu können. Ich mag diesen Style auf jeden Fall gerne und amüsiere mich über die ersten Verrisse, die ich dazu gelesen habe. Den Vierklang PBX Funicular Intaglio Zone/Letur-Lefr/Outsides/Enclosure möchte ich auf jeden Fall nicht missen!

Gedrängel - dookie 

OK, wenn ich die Jungs nicht persönlich kennen würde, wäre das musikalisch gar nix für mich. Ich muss allerdings sagen, dass ich schon vorher wusste, dass sie mit der Platte einen Kracher landen würden. Anhören tue ich mir die Platte eher nicht (mehr), aber ist trotzdem schick geworden.

Gletscher - Devout
Die Platte habe ich, als sie gerade draußen war, erst mal sehr oft gehört. Mag sie auch (nach wie vor) gerne, aber ich kann nicht aus meiner Haut - eine neue Sleeping People hätte ich lieber gehabt. Sehr gute Platte trotzdem.

Japanische Kampfhörspiele - Welt ohne Werbung
Auch hier wieder - würde ich sie nicht persönlich kennen, hätte ich mir diese Platte sicherlich nicht zugelegt. Fand schon die Demos und Vorabversionen nicht so richtig super, aber ich muss auch zugeben, dass ich das fertige Produkt eigentlich noch gar nicht so richtig gehört habe.

L'Œillère - L'Œillère
Gibt's sogar auf Vinyl - supi! Leider nur ein Stück, aber wie gewohnt klasse.

Make A Rising - Wounded Fhealer Series: Part One
Der Auftakt zu einer Gratisplatte mit insgesamt 15 Stücken, die vorab in Zweierhäppchen unters Fanvolk geworfen wird. Ich bin gespannt, auch wenn diese beiden ersten Stücke bei mir so gar nicht hängengeblieben sind. Aber so richtig werde ich das erst entscheiden können, wenn das Album komplett ist.

Pattern Is Movement - Pattern Is Movement
Lange erwartet und eigentlich genau so gut geworden, wie ich es mir erhofft hatte - fantastische Band!

Sonar - Static Motion
Überraschend aus dem Nichts zu mir gekommen. Zum Autofahren sehr gut geeignet. Entspannungsmusik zum Hinhören!

We Insist! - We Insist!
Dass ihre erste Trio-Platte sooo gut werden würde, hätte ich nicht für möglich gehalten. Erst mal sehr viel gehört und für großartig befunden, jetzt schon eine ganze Weile nicht mehr aufgelegt. Freue mich aber aufs nächste Mal.

Wovette - Cupcake
Auch wieder Entspannungsmusik zum Hinhören und insgesamt noch besser als die erste. Eine neue Wyo Stars fände ich noch geiler, aber dazu wird es tendenziell wohl eher nicht mehr kommen. Dafür habe ich aber unlängst die erste Version von Party bekommen, aber das ist eine andere Geschichte...

John Zorn - Psychomagia
Eigentlich gar nicht so richtig von John Zorn, sondern von Abraxas. Und sie klingt auch nicht nach John Zorn. Ist aber (trotzdem) cool.

Nachdem nunmehr die lange erwarteten Alben von
Pattern Is Movement und John Frusciante draußen sind, weiß ich gar nicht mehr so recht, auf was ich noch warte. Natürlich noch auf Divide and exit von Sleaford Mods; bei diesem Album bin ich mal sehr gespannt, ob sich ihr Style damit so langsam abnutzt, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass sie sich großartig von ihren bisherigen Sachen unterscheiden wird.

n.p.: Wolverine - Cupcake
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