16 Januar 2011

Wer sich rechtfertigt, klagt sich an

Ich habe mich unlängst selbst wiedererkannt. Dies geschah zu meiner Schande auf dem zufällig entdeckten Satirewiki Encyclopedia Dramatica, das ganz gerne mal derbstens und fast immer (und auch explizit und gut sichtbar) unterhalb der Gürtellinie austeilt. Ich begegnete mir in dem Eintrag "Elitist musical bastards". Dass ich einer von ihnen bin, war mir ja durchaus vorher klar, und so konnte ich mich zunächst auch gut darüber amüsieren, dass ein Klick auf "all of them have in common that they are devoted music listeners" direkt zum Eintrag über das Asperger-Syndrom führt.
Ja, ich bin in dieser Hinsicht durchaus nicht normal, und ganz entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten schließe ich mich hiermit einer Gruppe an und sage, dass wir Musikhörer durchaus manchmal den Schuss nicht gehört haben. Ich erinnere nur mal an meine hier in letzter Zeit mehrmals erwähnten Vinylkauf-Auswüchse, die mitunter schon durchaus groteske Züge annehmen. Und nein, ich möchte (noch?) nicht näher darauf eingehen!

Doch zurück zu dem Eintrag in der Encyclopedia Dramatica. Natürlich sind nicht alle Musiknazis gleich gestrickt, und aus diesem Grund werden hier verschiedene Kategorien aufgemacht, als da wären:
  1. The Guitar God
  2. The Cock-Sucking Theorist
  3. The Thinker
  4. The Encyclopedia
  5. The Fanboy
  6. The Black Metal Elitist
  7. The Obscure Music Listener
  8. The E-Penis Stroke
  9. The Classic Rock Faggot
  10. The Electro Faggot
Wer mich kennt bzw. diesen Blog mehr oder minder aufmerksam liest, der wird mich wohl direkt bei 7. einsortieren und damit wohl auch recht haben. Dass die einzelnen Erläuterungen zu den verschiedenen Typen allesamt wenig schmeichelhaft sind, liegt natürlich auch auf der Hand, aber wie gesagt: es ist durchaus was dran.

OK, damit man nicht hin- und herklicken muss, hier der Einfachheit halber das, was bei "The Obscure Music Listener" steht, wobei ich ein paar ansprechenswerte Punkte einfach mal kenntlich mache:
Lacking any ability to discern good music from bad music, the obscure music listener hides his weakness by searching out albums that approximately 5 other people in the world have heard and claiming that each album is THE BEST SHIT EVER. It doesn't matter if the album has any redeeming musical value; in fact, it could be nothing but recordings of people taking shits on their cats. The obscure music elitist will still claim it is the greatest album ever and destroys any album you listen to that sold more than 500 copies.

The obscure music listener's
strength lies in his ability to confound his opponents by bringing up albums no one has ever heard, thus making it impossible to prove him wrong unless you actually go and listen to them. Of course, the albums are often so mind-numbingly dull that you will never actually make it through them, allowing him to claim that you didn't give it a chance.

If you are ever faced with an obscure music listener,
simply ask him, "If it's so good, how come I've never heard of it?" This is guaranteed to troll every obscure music listener 100% of the time.

Favorite bands
* Anything that is so amazingly shitty that you will probably only find it in the bargain bins at Goodwill if you're lucky.
OK, dann gucken wir mal.

Zunächst ist da von ein einer Schwäche die Rede. Eine solche wird im übrigen schon bei der Einleitung jedem Musiknazi unterstellt: "Those who can play guitar, do. Those who can't, idolize." Natürlich ist da auch was dran, wobei ich das grundsätzlich gar nicht also so schlimm bezeichnen kann, denn umgekehrt stehen ja instrumentale Fähigkeiten und musikalisches Wissen nicht selten im Wege, wenn es darum geht, Begeisterung für irgendwas zu entwickeln (siehe auch Kategorie 2.).
Ich erinnere mich an den Gitarristen einer Band, in der ich mal gespielt habe - während wir anderen uns nach einem geilen Konzert bis zur Unterlippe voll mit Glückshormonen verschwitzt abklatschten und die Groupiefront abcheckten, ging er grübelnd und mit sich hadernd von der Bühne, weil er sich bei zwei Stücken (unhörbar für jeden anderen Menschen auf der Welt) verspielt hatte. Musik wirklich gutfinden konnte er natürlich auch nicht mehr, weil er ja ständig dabei war zu analysieren, wie was komponiert/gespielt worden war. Dies wird mir ja von manchen Leuten auch manchmal unterstellt, aber dann muss ich mich ja schon fragen, wie sich das mit meiner durchaus ausgeprägten Begeisterungsfähigkeit vereinbaren lässt (davon abgesehen würde ich mich trotz einer gewissen Expertise durchaus unter "Those who can't [play guitar]" einordnen)!?
Diese Begeisterungsfähigkeit wird ja dann auch in dem Artikel angesprochen, und tatsächlich ist es so, dass ich nicht selten der Meinung bin (und es auch entsprechend kommuniziere), dass irgendwas total geil ist (wobei ich dies aber nicht ganz so absolut tue, wie es in dem Artikel dargestellt wird). Ich bin halt oft genug deshalb so begeistert, weil ich schlicht und ergreifend der Meinung bin, dass irgendwer da genau das gemacht hat, was ich super finde, und in der Tat finde ich so etwas halt eher bei den "obscure bands" als bei denen, die in aller Munde und Ohren sind.
Woran das liegt, darüber kann ich nur spekulieren, aber es hat wohl durchaus etwas damit zu tun, dass diese unbekannteren Interpreten weniger Beeinflussung von außerhalb erfahren, die sie in irgendeine Richtung drängt. Hinter ihnen steht halt im Zweifelsfall kein Produzent und keine Plattenfirma, die der Meinung sind, dass sie das so nicht machen können und stattdessen lieber dieses und jenes ändern. Im Grunde aber auch völlig egal...

Noch mal zurück zu der genannten Schwäche, der nun auch eine Stärke gegenübergestellt wird; nämlich die, dass ein potenzielles Gegenüber natürlich wenig zu der obskuren Band sagen kann, wenn er sie gar nicht kennt.
Keine Frage, selbstverständlich genieße ich den Effekt, der entsteht, wenn ich eine Band präsentiere, von der ein Gegenüber in 99% der Fälle noch nicht(s) gehört hat. Das hat natürlich auch etwas mit Eitelkeit zu tun, aber andererseits würde ich keine Band anpreisen, von deren musikalischen Wert ich nicht auch wirklich begeistert und überzeugt bin, und ich wehre mich selbstverständlich auch entschieden gegen den Vorwurf, dass diese Bands nervtötend langweilig sind.
Und natürlich preise ich sie auch immer an, um dafür zu sorgen, dass sie auch von anderen Menschen angehört werden; von daher relativiert sich das mit der Eitelkeit wieder ein bisschen, wobei es natürlich umgekehrt immer auch einen inneren Reichsparteitag darstellt, wenn die betreffende Band auf einmal wirklich auch von (vielen) anderen gutgefunden wird, was allerdings nicht mein Hauptziel ist, um das mal klarzustellen.
Ich bin mir schon -wie auch sonst- selbst der nächste und bin daher froh, wenn ich eine Band sozusagen für mich behalten kann. Schon klar, dass man diese Einstellung auch kritisieren kann. Ich finde es ja selbst albern, wenn manche Leute diesen typischen Spruch "Als sie noch keiner kannte, waren sie besser!" anbringen, aber oft genug stimmt das ja auch. Wenn ich mir z.B. vor Augen führe, was aus einer Band wie Red Hot Chili Peppers geworden ist, dann könnte ich schon fast weinen (naja, ganz so schlimm ist es jetzt auch nicht, aber der Unterschied zwischen der Uplift Mofo Party Plan-Tour 1988 und der Under the bridge BloodSugarSexMagik-Tour 1992 war bereits beträchtlich, und bis zu Stadium Arcadium hat sich diesbezüglich ja auch wieder Einiges getan).

Aber weiter im Text - ja, tatsächlich werte ich oft genug kommerziell erfolgreichere Platten ab, aber ich schwöre, dass ich dies nicht (ausschließlich) mache, weil diese Bands eben etablierter sind, sondern im Normalfall weil ich sie vergleichsweise belanglos und oft auch wirklich nervtötend langweilig finde (ich verzichte an dieser Stelle besser mal auf die Nennung von Namen, denn ansonsten muss ich mich nur wieder aufregen)! Von daher verpufft die potenzielle Entgegnung eines potenziellen Gegenübers, dass es ja wohl einen Grund geben muss, wenn niemand die von mir angepriesene Band kennt. Ich sehe in diesem Fall eher die Ungerechtigkeit, dass dies so ist, während die bekackte Band XY Stadien füllt, aber auf den Schlips getreten fühle ich mich dadurch mitnichten.

Sind wir durch? Ich glaube, es ist alles gesagt, relativiert und erklärt. Ich bekenne mich zu dem Spaß, den ich dabei habe, ein Musiknazi aka elitist musical bastard zu sein. Und jetzt?
Hm, vielleicht stehe ich noch zu sehr unter dem Einfluss des WDR2-Podcasts, den ich gerade beim Kochen gehört habe - es ging um Aleister Crowley, der ja postuliert hat, dass jeder sein eigener Herr sein soll. Was das angeht, bin ich wohl so eine Art Vorzeige-Satanist. ;)

n.p.: Klabautamann - Der Ort (ich finde dieser Zeitgeister-Sachen ja fast durchgängig ziemlich geil, zuletzt habe ich noch bei Ekpyrosis gedacht, dass ich mal tiefer in diese Materie eintauchen könnte...)

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15 Januar 2011

Video Musics Teil 1

Nein, nein, hier geht es nicht um DER_WARRIOR, sondern um den Vorgänger zum zuletzt so gelobten Video Musics 2 von Alexis Gideon. Diese DVD (Musik gibt's als Download dazu bzwo. sogar gratis) liegt mir nämlich mittlerweile auch vor und ist ebenfalls ziemlich gut. Nicht ganz so ausgefeilt wie sein Nachfolger, aber hier gibt es eben auch nur sechs Stücke in rund 20 Minuten zu sehen/hören. Auch Video Musics greift inhaltlich auf eine Geschichte zurück, die dieses Mal jedoch nicht aus China, sondern aus Ungarn stammt, wobei eine Geschichte so nicht ganz stimmt, denn Gideon ließ sich von mehreren Geschichten aus der ungarischen Mythologie inspirieren, die er dann lose zusammenfügte.

Bei Video Musics 2 sagte ich ja bereits, dass das alles musikalisch durchaus was mit Hip Hop zu tun hat, und für Video Musics gilt das auch definitiv noch eindeutiger, denn dieses Album kann man durchaus ohne große Probleme in diese Schublade stecken. Natürlich handelt es sich nicht um den klassischen Szene-Hip Hop, sondern eher um eine kunstvolle Underground-Variante; cLOUDDEAD würde ich jetzt gefühlsmäßig einfach mal nennen wollen.

Man kann sich schon vorstellen, was für ein Mensch dieser Alexis Gideon, der im Video zu Sock Hop sogar zurAbwechslung auch mal zu sehen ist, ist - ich stelle ihn mir als im positiven Sinne hyperaktiven Künstler vor, der sich permanent mit allen möglichen Kunstformen beschäftigt. Anders kann man sich das bei dem Aufwand, den er für Video Musics 1+2 betrieben hat, kaum vorstellen. Davon überzeugen kann man sich auf YouTube,  denn dort gibt es zumindest Video Musics gibt es dort ein paar Videos zu sehen.

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13 Januar 2011

2010 vergessen

Hier geht es jetzt nicht um Nachzügler von 2010, sondern schlicht und ergreifend um eine Platte, die ich zwar auf dem Schirm, aber irgendwie doch vergessen hatte. Als ich irgendwann letztes Jahr zufällig drauf stieß, war ich schwer beeindruckt und nahm mir vor, da mal genauer reinzuhören; aber genau das habe ich dann halt - vergessen!

Es geht um Video Musics II: Sun Wu-Kong von Alexis Gideon. Gefunden habe ich dieses Album beim italienischen Label African Tape, und drauf aufmerksam wurde ich, glaube ich, durch das bunte Cover und die Kombination "Double LP + DVD" (irgendwie bin ich 2010 ein bisschen arg vinylabhängig geworden). Naja, als ich dann im Bandcamp reinhörte, war ich durchaus angetan von diesem kunstvollen... ja, was eigentlich?
Am ehesten könnte man die Scheibe noch unter Hip Hop einsortieren, aber im Grunde wäre das totaler Käse, weil 99,9% der Hip Hopper darüber empört wären und damit sogar recht hätten. Es wird zwar öfter mal sehr nasal gerappt (bzw. sowas in der Art), aber aber eigentlich auch viel (und sogar ziemlich merkwürdig) gesungen. Überhaupt erscheint alles ein bisschen textlastig zu sein, was spätestens dann einen Sinn ergibt, wenn man den Film auf der DVD ansieht, der eben eine recht umfangreiche und sehr mystische Geschichte erzählt. Diese gehört untrennbar zu der Musik, so dass man ganz klar sagen muss: Sun Wu-Kong stellt ein multimediales Spektakel dar, das auf jeden Fall dann am besten funktioniert, wenn man auch beide Kanäle, also Bild und Ton zur Verfügung hat.

Die Geschichte selbst ist nicht auf dem Mist von Gideon gewachsen, sondern stammt aus China, ist bereits über 400 Jahre alt und gehörtoffenbar zu den Vier großen Klassikern der chinesischen Literatur. Bevor ich mir hier einen abbreche, sie zusammenzufassen, verweise ich einfach auf den Wikipedia-Artikel "Die Reise nach Westen", in dem sowohl die Handlung als auch die kulturelle Relevanz sehr viel besser erläutert wird.
Nur ganz kurz: es geht um einen Mönch, der nach Indien reist, um dort den Buddhismus kennenzulernen. Ach ja, ein König der Affen kommt auch vor, und außer von Alexis Gideon wurde die Story komplett oder in Auszügen u.a. in verschiedenen Mangas (ja, Son Gokū aus Dragonball ist niemand anderes als der König der Affen aus dieser Geschichte!) und einer Oper (bei der übrigens auch Damon Albarn seine Finger mit im Spiel hatte)verbraten.

Es dauert nicht lange, bis man versteht, dass Film und Musik nicht einfach nur drollig und vielleicht sogar ein bisschen lustig sein sollen, sondern wirklich eine ernsthafte Umsetzung der Geschichte darstellen. In Gideons Info ist sogar von einer "video opera" die Rede. Wie schon beim (übrigens auch sehr eindrucksvollen) Vorgänger Video Musics gibt es Zeichentrick und Stop-Motion zu sehen. Alles wirkt äußerst liebevoll und aufwändig (auf Wunsch auch mit englischen, französischen oder italienischen Untertiteln) zusammengestellt, und insgesamt kommen Album und Film auf eine Spielzeit von mehr als einer Stunde. Wenn man das einmal angeguckt hat, hört man die Musik mit anderen Ohren, denn ständig hat man dabei die Geschichte so vor Augen, wie Gideon sie inszeniert hat, was belegen sollte, dass sein Konzept absolut aufgegangen ist.

Erschienen ist das Album -wie gesagt- nur als Doppelvinyl mit DVD, wobei es auch eine auf 330 Exemplare limitierte Version mit lila-transparentem Vinyl gibt, die ich mir wohl auf jeden Fall auch noch zulegen muss. Ja, so toll finde ich Video Musics II: Sun Wu-Kong nämlich!
Zum Abschluss der Trailer:
Im Nachhinein könnte das für mich fast die beste Platte des Jahres 2010 sein, aber ich habe mich ja dafür eintschieden, meine Charts am Ende eines Jahres nur als "Momentaufnahme" zu gestalten. Naja, würde ich das nicht tun, hätte Video Musics II: Sun Wu-Kong von Alexis Gideon auf jeden Fall ganz gute Karten...

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08 Januar 2011

"The worst band in the world"

It's one thing to know it
but another to admit
We're the worst band in the world
But we don't give a...
Jaja, fishing for compliments, das könnt Ihr haben!

Als ich so um die 20 war, hätte ich auf die Frage nach meiner Lieblingsband möglicherweise ohne Zögern 10cc genannt, denn es kommt mir heute so vor, als hätte ich zu der Zeit fast nur diese Band gehört.
Über die Jahre waren sie nie richtig weg, sondern sind immer mal wieder gelaufen, aber gefühlt ist es jetzt Jahre her, dass ich mich ihnen gewidmet habe. Irgendwann habe ich mal ein bisschen Godley & Creme nachgeholt, aber das war trotz aller Brillanz irgendwie nicht dasselbe.
Gestern wies mich jemand auf das Allstar-Projekt Gayngs hin, die sich ja wohl stark von I'm not in love inspiriert wurden. Irgendwie fand ich das spontan weder interessant noch wichtig (werde aber dennoch baldigst mal reinhören);  stattdessen habe ich sofort 10cc wieder "ausgebuddelt" und heute knapp sechs Stunden kompiliert. Jetzt sehe ich mich erst einmal wochenlang nur noch 10cc hören, denn in Nullkommanix hat sich wieder dieses "Lieblingsbandgefühl" eingestellt.
Wunderbare Band!
Here I am a record on a jukebox
A little piece of plastic with a hole, ooh
Play me
Buy me and you play me
then my plastic turns to gold
 Word!!!

n.p.: 10cc (...)

[Nachtrag: Übrigens zuletzt auch wieder mal sauviel The Cure gehört . Wenn ich auch prinzipiell die alten Sachen etwas besser finde, bin ich froh, dass ich nicht entscheiden muss, welches ihr bestes Album ist. Was die für Songs für die Ewigkeit geschrieben und aufgenommen haben, ist schon ziemlich wow!]

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07 Januar 2011

2011 bislang so...

So, jetzt ist es also da, dieses Jahr 2011. 
Habe aus diesem Jahr bereits zwei Platten gehört, die allerdings beide noch nicht veröffentlicht sind. Eine ist super, die andere geht so. Werde bestimmt beide erwähnen, wenn es soweit ist...
Es kommen aber auf jeden Fall noch ein paar gute, denke ich. Heute habe ich erfahren, dass im April eine neue Kourgane kommt. Außerdem kommt die DVD von der TeTsuo Big Band offenbar schon Mitte Februar - möglicherweise die am heißesten erwartete Veröffentlichung dieses Jahr bei mir!
Von Capillary Action gibt's mit Capsized ein neues Album, und dann wäre da noch Elyas Khan, dessen Black Swan EP ja auch schon länger angekündigt ist.
Ob Party Girls sowie Bros N' Cons (beides Bands/Projekte von Bad Dudes-Gabe) mal was Haptisches veröffentlichen?
Und von Brady Miller darf es auch gerne wieder was geben, am liebsten was von Wyo Stars, aber von mir aus auch ein Album sein Soloprojekts Megasquid.
Ansonsten wäre es ja mal wieder an der Zeit für ein neues Album von The Mars Volta. Wie immer erwarte ich nix, hoffe aber insgeheim, dass sie mich wieder mal plätten.
Naja, und ich erwähne einfach mal völlig uneitel an dieser Stelle, dass am 01.01.11 Teil 2 der Ehrenfeld-Trilogie von DER_WARRIOR das Licht der Welt gesehen hat, nachdem der Song schon eine ganze Weile fertig war, wenn man mal von dem Gitarrensolo absieht, für das DER_WARRIOR nach Etienne Gaillochets (We Insist!) livehaftiger Mitwirkung beim South of Mainstream-Festival 2010 einen weiteren prominenten Musiker gewinnen konnte: Brian Daniloski aka Darsombra (zuletzt mit Winos neuer Band Premonition als Bassist unterwegs, zuvor auch schon mal bei Keelhaul und zusammen mit Bad Dudes/Upsilon Acrux-Chris bei Trephine tätig). Als wäre das nicht genug, hat der Drummer von DER_WARRIOR die Wartezeit äußerst produktiv genutzt und dieses großartige Video erstellt:









Ist doch gut geworden, oder!?
Mal gucken, ich könnte es noch der Bürgerinitiative Helios hier in Ehrenfeld anbieten und hoffen, dass es dann weitere Kreise zieht. Immerhin ist es neben YouTube und dem immer grottiger werdenden MySpace (bei dem seit dem letzten Relaunch jedes Mal mein Computer in die Knie geht) auch im unundeux-Player zu hören. The sky is the limit!
Wann Teil 3 kommt, kann ich noch nicht sagen. Ich habe mir eigentlich vorgenommen, dieses Jahr wieder mal ein bisschen was mit daghoti. zu machen. Wenn ich ganz albern kreativ drauf bin, lasse ich vielleicht da hofmeister c oder sogar Dus Diva mal wieder auferstehen. Schaunmermal...

Tja, mit dem ersten ADAC-Gutschein des Jahres habe ich auf jeden Fall bei jpc.de erst mal ein bisschen Gas gegeben. Wird bestimmt auch wieder ein vinyl-intensives Jahr. Yeah!

n.p.: Little Teeth - Child Bearing Man (eine der Bands, die mir Capillary Action-Jon unlängst empfohlen hat, auf dessen Konto ja u.a. auch meine Bekanntschaften mit Bad Dudes und Kiss Kiss gehen...)

[Nachtrag: Eben erfahren, dass es bald ein neues Album von Gabby La La gibt. Heißt wohl I know you know I know, die vier Stücke bei Soundcloud klingen gewohnt bescheuert. Sehr schön...]

[Nachtrag 2: Mal wieder ein typisches Beispiel dafür, dass ich demnächst nicht mehr einfach nur so ins Blaue reinschreiben, sondern vorher mal ein bisschen überlegen sollte, was am Ende eines Eintrages eigentlich herauskommen soll - ich habe natürlich die neue Earth vergessen, die von der Beschreibung her ("said to draw inspiration from both British folk-rock bands Pentangle and Fairport Convention and the North African Tuareg band Tinariwen") ziemlich interessant klingt, wobei es spannend sein wird, ob das funktioniert...
 

So, und sollte mir jetzt NOCH was einfallen, mache ich lieber einen neuen Eintrag auf. Non?]

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