31 August 2009

We are the champions

Gestern auf arte ins Queen-Konzert 'reingeschaltet, bis zum Ende drangeblieben und bei "We are the champions" (übrigens zeitgleich mit meiner Frau - wie süß!) festgestellt, dass dieses Lied ja ziemlich unschlagbar ist. Jeder weitere Versuch von irgendwem, noch mal eine Gewinner-Musik zu komponieren, ist seitdem wohl zum Scheitern verurteilt. Refuckinspect!

n.p.: Habe da so einen Sampler für jemanden gemacht, den ich seitdem sogar selber öfter mal höre. Sowas...

13 August 2009

Irgendwie besonders (pt. i)

Unter dieser Überschrift möchte ich Musik vorstellen, die -naja- irgendwie besonders ist. Natürlich könnte man sagen, dass alles, was man so hört, irgendwie besonders ist (schließlich würde man es sonst ja nicht hören, sondern eher was Unbesonderes), aber das stimmt ja so nicht. Vieles ist zwar durchaus toll, aber dann doch konventionell; genau wie es ja auch Menschen gibt, die empirisch gesehen hübsch sind, und andere, die whoah! aussehen.

Bla.

OK, Prinzip sollte klar geworden sein...

Im ersten Teil dieser lustigen Reihe geht es um die Band Pattern Is Movement. Auf der einen Seite würde ich schon gerne andere Bands kennenlernen, die so ähnlich klingen, auf der anderen Seite aber auch wieder nicht, denn PIM klingen so eigen und eben besonders, dass sie ja gar nicht mehr so besonders wären, wenn es auch andere wie sie gäbe.

Äh? Ja.

So, und was ist jetzt so besonders an ihnen?
Naja, zunächst einmal sind sie äußerlich besonders, denn man vermutet irgendwo in ihrer Nähe einen Zivildienstleistenden, der die beiden etwas rundlichen und -empirisch gesehen- nicht wirklich ansehnlichen Herren mit Bart in die Werkstatt fährt, wo sie dann irgendwelche Sachen einpacken oder Holzspielzeug zusammenbauen. Wären Äußerlichkeiten wirklich wichtig, könnte ich ja Kiss hören, also lassen wir diesen Aspekt und kommen wir zur Musik, denn die ist auch mehr als besonders.

Manchmal klingen sie wie der etwas sonderliche Bruder von 10 CC, den die Herren Stewart, Gouldman, Godley und Creme war immer brav gefüttert, gewaschen, an- und ausgezogen, aber vor der Öffentlichkeit dann doch etwas versteckt haben, weil er sozial irgendwie etwas unverträglich war (siehe die Fratellis und Sloth in Goonies).

Entrückt, melancholisch, inbrünstig und autistisch sind Adjektive, mit denen man umschreiben könnte, wie ihre Stücke klingen.
Der Legende nach haben die beiden Protagonisten (die sich manchmal auch The Beauty & The Beast nennen) einmal christlichen HipHop gemacht, und tatsächlich mein man, dem Schlagzeug von Andrew Thiboldeaux die HipHop-Vergangenheit noch anhören zu kennen, denn viele Beats haben etwas Loop-artiges, aber auch viele Stücken haben diesen repetitiven Charakter, den man sonst am ehesten noch vom HipHop kennt.
Darüber spielen fast immer Keyboards verschiedenster Art (meistens E-Piano, aber auch schon mal ein Mellotron), oft hört man Streicher, und auf den ersten beiden Alben (hier waren sie noch zu fünft bzw. zu viert) gab es auch noch -ganz konventionell- Gitarre und Bass.
Kommen wir zum Gesang, der wohl die "Hauptschuld" am 10 CC-Vergleich trägt, denn ein ähnliches Falsett war auch ein Markenzeichen dieser Band. Für viele dürfte Chris Wards Gesang der Hauptknackpunkt sein, denn er ist durchaus gewöhnungsbedürftig und für manch einen sogar unerträglich. Ich bin jedoch der Meinung, dass er keinen Deut anders sein sollte, denn die Besonderheit der Band wird zu einem großen Teil durch seine mit hohem Wiedererkennungswert

gesegnete und zugegebenermaßen seltsame Stimme geprägt.

Wie dem auch sei - was ich an der Musik so mag, ist die Tatsache, dass PIM ganz eindeutig ihr eigenes Ding durchziehen. Wenn man sie sich einmal live anguckt, wird dieser Eindruck noch bestätigt - die beiden sind ganz bei sich selber und scheren sich augenscheinlich nicht wirklich darum, was andere von ihnen halten. Stattdessen lullen sie sich und jeden, der dazu bereit ist, auf wundersame Weise mit ihrer ganz besonderen Musik ein.

Es ist vermutlich falsch, bei dieser Band mit einer Liveversion anzufangen, aber zumindest bekommt man damit eine ganz gute Vorstellung, worauf man sich hier einlässt.





n.p.: s.o.

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11 August 2009

Test

Alles irgendwie kaputt gerade hier, oder was!?!

n.p.: prosperrr - Black Museum (gestern bei meinem derzeitigen Lieblingslabel übrigens noch eine weitere Band entdeckt...)
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